Salzburger Ärzteführer 2026
15 Programme können große Datenmengen analysieren, Muster erkennen und Ärztin- nen und Ärzte bei Entscheidungen unter- stützen. Beispiele sind: • Frühzeitiges Erkennen von Herzrhyth- musstörungen über smarte Uhren. • Analyse von Hautbildern, um verdächtige Veränderungen schneller zu erkennen. • Unterstützung bei der Auswertung von Röntgen- oder CT-Bildern. Wichtig bleibt, dass KI nicht die Ärztin oder den Arzt ersetzt. Sie soll unterstützen, Hin- weise geben und Abläufe effizienter ma- chen. Die ärztliche Erfahrung, das persön- liche Gespräch und die menschliche Zu- wendung bleiben weiterhin imMittelpunkt. Herausforderungen und Chancen Telemedizin bringt viele Vorteile, aber auch Fragen: Wie sicher sindDaten?Wie stellt man sicher, dass niemand ausgeschlossen wird, der mit Technikweniger vertraut ist? Hier sind klare Regeln, Datenschutz und einfache Bedienung entscheidend. Fazit: Telemedizin und E-Health sind längst Teil unseres Alltags – vomTelefonat mit der Ärz- tin bis zumdigitalenBefund. In Zukunft wer- denweitereMöglichkeiten dazukommen, unterstützt durch künstliche Intelligenz. Ziel ist nicht, das persönlicheGespräch zu er- setzen, sondern die Versorgung sicherer, schneller und einfacher zumachen. Für Patientinnen undPatienten bedeutet das: bessere Erreichbarkeit, rechtzeitigeHilfe undmehr Eigenständigkeit imUmgangmit der eigenenGesundheit. Ärztekammer für Salzburg
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